1. Spacegardening

    25.05.2017 16:00
    by bitstacker

    Updates zu meinem Hydroponikprojekt! Nachdem ich jetzt ein paar Pflanzen gezogen habe (im Minigewächshaus), müssen diese natürlich in ein vernünftiges Hydroponiksystem umgepflanzt werden. Mein erster Versuch war das Hydroponiksystem von Dietmar Geller. Das Ganze sieht dann ungefähr so aus:

    Hydroponiksystem Prototyp

    Dabei musste ich leider feststellen, dass dieses System einige Schwachstellen hat. Einerseits ist es echt teuer (die Pflanzenkübel allein liegen bei insgesamt ca. 80€). Außerdem kriegen die unteren Pflanzen sehr wenig Licht. Ich habe die unterste Ebene aus diesem Grund auch gar nicht bepflanzt. Man könnte das mit einem kleinem Workaround fixen, wenn man das System etwas aufbockt, damit die unteren Pflanzen auf der Höhe des Fensters/Balkonrand stehen. Der Wasserablauf zwischen den Etagen ist auch nicht so gut. Die Blähtonpellets verstopfen die Löcher, die ich als Abfluss vorgesehen habe. Und das ganze System hat nur Platz für 12 Pflanzen. Das System funktioniert zwar, ich werde aber nicht noch so eins bauen.

    Bevor mir meine restlichen Jungpflanzen im Mini-Gewächshaus vergammeln, habe ich heute ein weiteres System gebaut (mit der freundlichen Unterstützung meines Vaters). Da er in seiner Garage eine riesige Menge an Klempner-Utensilien vorhält, konnten wir das System sehr schnell fertigstellen.

    Das Ergebnis sieht so aus:

    Hydroponiksystem, zweiter Prototyp

    Dieses System besteht aus einer Wanne, welche durch die Pumpe gefüllt wird. Der untere Behälter dient als Reservoir. Es gibt einen Ablauf, welcher einen geringeren Durchmesser hat als der Zulauf von der Pumpe. Dadurch sammelt sich, bei eingeschalteter Pumpe, das Wasser in der Wanne. Zur Sicherheit gibt es noch einen Überlauf mit sehr großem Durchmesser. Dieser ist so gebaut, dass das Wasser maximal bis zur Höhe eines Pflanzentopfes steigen kann.

    Eine Zeitschaltuhr startet das System (momentan dreimal täglich). Nach 10min wird die Pumpe wieder abgeschaltet, das Wasser fließt dann zurück in den Behälter.

    Hier noch ein paar Fotos der Komponenten:

    (Das Ding mit dem Korken ist übrigens ein Schwimmer, der mir anzeigt, ob noch genug Wasser im Tank ist, damit die Pumpe nicht trocken läuft :D)

  2. Es ist ein... Ale!

    06.04.2017 21:43
    by bitstacker
    Golden Ale

    Moin! Mein erstes Brauexperiment ist abgeschlossen. 30 Tage nach der Abfüllung ist mein Bier endlich fertig. Da ich das ganze Bier natürlich nicht alleine trinken will, hab ich davon auch gleich etwas mit in die Firma genommen. Kam ganz gut an (Wir haben das natürlich erst nach Feierabend getrunken :D). Falls das noch nicht so die Runde gemacht hat: System-Administratoren funktionieren am besten mit Bier/Alkohol :D Auch beim Angrillen am Wochenende hatte ich etwas Bier dabei. Und falls mich mal jemand besucht, mein Plan ist es, immer etwas selbstgebrautes im Keller zu haben.

    Das Bier ist, wie ich schon im ersten Blogeintrag dazu erwähnt habe, ein Bausatz-Bier. Das Bier ist ein "Golden Ale" von Gozdawa. Für meinen Geschmack ist es etwas zu Süß geworden. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass nicht der gesamte Zucker in Alkohol umgewandelt wurde. Für den ersten Versuch ist es, denke ich, aber ganz gut geworden. Ich hatte echt Angst, dass das Bier in den Flaschen umkippt, aber da habe ich wohl ausreichend sauber gearbeitet.

    Als nächstes werde ich dann noch einen Bausatz ausprobieren (Ich hab noch ein Pils rumliegen). Danach gehe ich wohl zum Maischebrauen über. Bierbrauen ist awesome!

    Wo ich gerade beim Thema bin: Ich war neulich mit meinen Eltern in der Bremer Union Brauerei. Deren Bier findet man im Norden auch häufig in Getränkemärkten. Ich würde deren Biere noch als Craftbier ansehen, auch wenn die schon ziemlich verbreitet sind. In der Brauerei gibt es auch ein rustikales Restaurant. Und was für eins :D Die machen dort echt geile Burger, und haben auch sonst echt interessante Sachen auf ihrer kleinen Speisekarte. Probiert auf jeden fall die Union-Pommes, hammer! Und natürlich muss man dann auch deren Bier probieren. Das geht am besten mit nem "Brett". Das ist ein kleines Brett mit allen Biersorten der Union drauf, ein Probierset sozusagen. Der ganze Laden macht einen sehr modernen Eindruck, nette, junge Leute als Bedienung, alles unkompliziert. Das hätte ich mir in Berlin vorgestellt, aber nicht in Bremen. Die Getränkekarte fand ich auch super. Dort gibt es eine Auswahl an Craftbieren von kleinen Brauereien. Die Auswahl rotiert immer mal wieder, so dass man, falls man dort häufiger ist, immer mal was neues auf der Karte findet. Also, falls ihr mal in Bremen seid, auf zur Union Brauerei!

    Hier noch ein paar Eindrücke:

  3. Mein schöner Indoor-Garten

    22.02.2017 17:26
    by bitstacker
    Mein Gewächshaus

    So langsam wird es Zeit mein Hydroponic-Projekt in Angriff zu nehmen. Orientiert habe ich mich da am Youtube-Channel von Dietmar Geller. Ich könnte natürlich auch Jungpflanzen kaufen und diese in ein Hydroponic-System umtopfen. Dabei könnten aber Verunreinigungen aus der Pflanzenerde mit ins System gelangen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, die Planzen selber zu ziehen. Dafür habe ich mir ein Zimmergewächshaus und ein paar Steinwollewürfel besorgt. Um das ganze zu beleuchten habe ich LED-Stripes verwendet. Das tolle daran: Man kann die Lichtfarbe variieren und damit eventuell das Wachstum beeinflussen. Ich habe es zunächst mit einem Blau-Rot-Mix versucht. Um die LED-Stripes zu fixieren, habe ich mir ein Lampengehäuse gebaut. Das ist zwar ein Wenig gepfuscht, aber erfüllt seinen Zweck ausreichend.

    Das Lampengehäuse

    Geliefert wurden die Stripes als 5m Rolle. Mit etwas Löten habe ich daraus 8 Streifen gemacht.

    Löten an den Stripes

    Um das ganze zu steuern verwende ich eine normale Zeitschaltuhr. Ein Thermometer zeigt mir die Temperatur im Gewächshaus an (dazu habe ich mit einem Lötkolben ein Loch in das Kunststoffdach geschmolzen).

    Die Zeitschaltuhr

    Gesät habe ich folgendes:

    • Chicorée (Pan di Zucchero / Cichorium intybus)
    • Tomaten (Cherrola / Lycopersicon esculentum)
    • Paprika (Cayenna (Peperoni) / Capsicum annuum L.)
    • Tomaten (Gold Nugget / Lycopersicon esculentum Mill.)

    Laut der Angaben auf der Packung keimen die Tomaten und die Paprika in einem Bereich von ca. 22-25°C. Der Chicorée bei 18-22°C. Also habe ich über meine Heizung versucht das ganze bei etwa 22°C stabil zu halten.

    Nach einer Woche sah das schon ganz gut aus. Die Paprika hat am längsten gebraucht, ich wollte die schon aufgeben :D

    Es wächst! Es wächst!

    There will be updates...

  4. Urlaub - Berlin

    19.02.2017 17:00
    by bitstacker

    Ich war letztes Wochenende in Berlin \o/ Und es war awesome! Bei meinem Besuch dort habe ich einiges an Sightseeing unternommen. Unter anderem war ich am Platz der Republik und habe mir das Reichstagsgebäude angeschaut, ich war am Brandenburger Tor und den Checkpoint-Charlie habe ich auch gleich mitgenommen. Ich war im Technikmuseum. Dort gab es auch ein paar coole Sachen die man sich anschauen konnte. Meine Favouriten: Einige Computer von Konrad Zuse, eine Brauerei und einiges über Buchdruck und Stoffverarbeitung. Auch eine umgebaute Strickmaschine hatten sie dort (Yay, AYAB!). Kulinarisch hatte Berlin auch einiges zu bieten. Am ersten Tag war ich Burgeressen bei Lily Burger. Das war echt Stark. Ich glaube ich hatte noch nie so einen guten Burger :D Am zweiten Tag gab es Törtchen. Wie cute die aussahen, sieht man in der Gallerie. Und lecker waren die auch. Abends gabs dann Sushi. Und am dritten Tag haben wir nach einem erfolgreichen Escape-Game auch noch gekocht. Die Zutaten dafür kamen aus dem Kochhaus. Die Idee hinter dem Kochhaus: Du kriegst dort alles, was du zum Kochen brauchst. Die Rezepte sind für 2 oder 4 Personen ausgelegt. Dabei achten die darauf, dass du nur echt gute Qualität kriegst. Kochen musst du dann aber selber. Ja, ist teuer, aber die haben echt coole Sachen dort. Ist aber nix für "normale" Mahlzeiten, sondern eher um an Wochenenden in guter Gesellschaft was zu kochen ;) Ich hab Berlin immer für zu groß, dreckig und anstrengend gehalten. Aber jetzt bin ich doch ein wenig neidisch auf die, die dort Wohnen.

    Die Webseite hat auch ein paar Updates bekommen. Ich habe die Template-Engine um einen Thumbnail-Generator erweitert, sowie ein Gallery-Plugin hinzugefügt. Hier die Fotos vom Berlin Trip:

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